Agrarwirtschaft Studium - Voraussetzungen und Eignungstest

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Agrarwirtschaft Studium - Voraussetzungen und Eignungstest

Das Studium der Agrarwirtschaft kannst du an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland absolvieren. Die Fachschulen bieten eine weiterführende Berufsausbildung in dem Bereich an. Ein Studium der Agrarwirtschaft wird an den Hochschulen in Neubrandenburg, Soest und Osnabrück angeboten. Auch in Berlin, Göttingen, Gießen und Cottbus ist ein Studium in diesem Bereich möglich. Fachschulen gibt es in Alsfeld, Braunschweig, Münster und in zahlreichen weiteren deutschen Städten. 

Worum geht es?

In diesem Studiengang geht es in erster Linie um die Bodennutzung, welche die Erzeugung von pflanzlicher und tierischer Nahrung beinhaltet. Ein weiterer Bestandteil der Agrarwirtschaft ist die Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Zu den Teilbereichen zählen der Wein- und Obstbau, der Landbau und die Agrartechnik. In den ersten Semestern werden den Studenten Fachkenntnisse aus den Bereichen Biologie, Umweltschutz und Agrarwissenschaft vermittelt. Anschließend liegt der Fokus auf wirtschaftlichen Teilgebieten, wie der Betriebswirtschaftslehre und dem Rechnungswesen. An einigen Fachhochschulen hast du die Möglichkeit, dir Fachwissen im Bereich Informatik anzueignen. Nachdem du die Grundlagen des Studiengangs erlernt hast, kannst du dich auf verschiedene Bereiche spezialisieren. Möglich ist hier eine Spezialisierung auf die Bereiche Tierzucht, Unternehmensplanung oder die ländliche Entwicklung. 

Voraussetzungen für das Studium in Agrarwirtschaft

Du überlegst, ob du das Studium der Agrarwirtschaft antreten sollst? Wenn du dich für die Bereiche Biologie, Chemie und Physik interessierst, dann ist das Studium für dich geeignet. Einige Universitäten und Hochschulen setzen gute Englischkenntnisse voraus, da immer mehr Vorlesungen in englischer Sprache abgehalten werden. Mathematik ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil und die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit im Freien solltest du unbedingt mitbringen. Du solltest ein großes Interesse an der Landwirtschaft und der Arbeit mit Tieren mitbringen. Weitere Gebiete der Agrarwirtschaft sind Umwelt und Ökologie.

Weiterbildung an einer Fachschule

An einer Fachschule kannst du dich im Bereich Agrarwirtschaft weiterbilden. Hier ist die Voraussetzung eine bereits erfolgreich absolvierte Berufsausbildung. Die Fortbildung kann ein Jahr oder zwei Jahre erfolgen und hat das Ziel, Fachwissen zur Leitung eines Agrarbetriebes zu vermitteln. Der praktische Bezug steht bei dieser Ausbildung im Fokus. An den Fachhochschulen werden tiefergehende Fachkenntnisse vermittelt. Viele Fachhochschulen bieten ein Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern an. Hier ist bereits ein Praxissemester inbegriffen, welches den Studenten erste praktische Erfahrungen vermitteln soll. Die Studiengänge an den Universitäten zielen darauf ab, den Studenten wissenschaftliche Ansätze näherzubringen. Hier liegt der Fokus auf der Theorie. Mit dem Studium kannst du den Bachelorgrad erreichen, der einen ersten Berufseinstieg ermöglichen soll. Möchtest du dich anschließend auf die wissenschaftliche Schiene begeben, dann kannst du ein Masterstudium antreten. Um ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule antreten zu können, benötigst du die allgemeine oder eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung. 

Mache vorab einen Eignungstest

Wenn du noch unentschlossen bist, was die Wahl des Studienbereiches angeht, dann solltest du bei einem Eignungstest mitmachen. Bei diesem Test werden dir Fragen gestellt. Anschließend wird ausgewertet, ob du für ein Studium der Agrarwirtschaft geeignet bist.


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